Erste Sitzung der CDU-Seniorenunion 2013

Bürgermeister Moormann informierte CDU-Senioren

In der ersten Sitzung des neuen Jahres informierten sich die CDU-Senioren über das für 2013 geplante Programm, die Aufstockung des Seniorenbüros und die Dinklager Entwicklung von gestern, heute und morgen.

Rosemarie Voet lud zu Beginn der Sitzung alle Dinklager Senioren am ersten Montag eines Monats zu einer Diskussion mit einem Experten ein, der über ein interessantes Thema berichten wird. Anhand eines Prospektes stellte Frau Voet die vom 13. – 17. Mai 2013 geplante Harzfahrt vor. Anmeldungen nimmt Hermann Tellmann entgegen.
Viktor Hanel berichtete über die Verstärkung des stadteigenen Seniorenbüros. Er wird zukünftig im Seniorenbüro (St. Anna Stiftung) jeweils donnerstags von 15 – 18 Uhr in allen finanziellen Fragen beraten. Heinz Wehebrink gibt wie bisher jeweils mittwochvormittags den Dinklager Senioren Auskünfte zu Fragen wie z. B. Sozialrecht, Vorsorgevollmacht oder Patientenverfügung.
Wie in den Vorjahren reflektierte Bürgermeister Heinrich Moormann über die Highlights des Vorjahres und gab einen Überblick über zukünftige Entwicklungen. Am 30.12.2012 hatte die Stadt Dinklage 13181 Einwohner. Erfreulicherweise stehen 109 Geburten nur 102 Sterbefälle gegenüber. Trotz des noch vorhandenen Geburtenüberschusses hat die Stadt sich sehr intensiv mit dem demografischen Wandel und dessen Auswirkung auf Krippen, Kindergärten, Schulen, stadtnahe Altenwohnungen und die sich wandelnde Familienstruktur mit nur 1 – 2 Personen beschäftigt. Nach einer vertiefenden Diskussion bat Heinrich Moormann um Vorschläge zur Barrierefreiheit von öffentlichen Gebäuden, Bürgersteigen, Über- und Fahrradwegen.
Im letzten Jahr verkaufte die Stadt Dinklage 27 Wohngrundstücke und einige Industrieflächen. Der Verknappung von Wohn- und Gewerbeflächen beugt der Bürgermeister durch Gespräche mit Grundstückseigentümern vor. Er bittet, freie Grundstücke im Stadtkern und in rückwärtigen Bereichen zur Wohnbebauung anzubieten. Neue Gewerbegebiete und ökologische Ausgleichsflächen wurden ausgiebig diskutiert.
Werden alle Krippenbaupläne umgesetzt, erfüllt die Stadt Dinklage am 01. August 2013 in Verbindung mit den Tagesmüttern die gesetzlichen Vorgaben? Die umfangreichen neuen Schulbauten mit Ganztagsangebot/Kantinen und die neue Oberschule mit gymnasialem Zweig sollen allen an einem Tag der offenen Tür vorgestellt werden. Die Fahrzeiten von und zur Schule reduzieren sich damit für alle Gymnasiasten in den ersten sechs Gymnasialjahren. Dies sollte auch zu einer höheren Abiturientenquote in Dinklage beitragen. Trotz angespannter Finanzen bleiben die Vereinszuschüsse in bisheriger Höhe erhalten. Einen Stadtbeitrag für die geplante TVD-Halle zu Bewegungsförderung von Kindern kann es jedoch nicht geben.
Mit einem herzlichen Dank für die vielen Anregungen schloss der Bürgermeister die offene Aussprache.

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